Das Recht auf Stadt Netzwerk – München

NEU: Helft mit bei der Gentrifizierungsmap!

Was ist dieses Recht auf Stadt? Und was ist das für ein Netzwerk?

Das Netzwerk „Recht auf Stadt München“ versteht sich als freier Zusammenschluss von allen Bewohnerinnen, Bewohnern und Initiativen denen die aktuelle Stadtentwicklung nicht passt und Allen, die die Stadt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen ändern wollen.

Beim „Recht auf Stadt“ geht es darum, dass alle Menschen, die in einer Stadt leben, das Recht haben sollen zu entscheiden, wie das städtische Leben gestaltet werden soll.
Unser Recht auf Stadt ist kein Recht im bürgerlichen Sinne, das man vor einem Gericht einklagen könnte. Jede/r hat ein Recht auf Stadt, unabhängig vom sozialen Status, Nationalität oder von dem, was er oder sie im Portemonnaie hat. Es ist ein Recht, das sich jede/r nehmen kann, indem er oder sie für eine soziale Stadt kämpft.

Rechtaufstadt

Derzeit werden die Entscheidungen nur von einigen wenigen gefällt: von der Politik, den StadtentwicklerInnenn, den InvestorInnen und einer kleinen Klasse von Wohlhabenden. Sie haben das Recht auf die Städte und entscheiden welche Richtung die Stadtentwicklung einnimmt.

In ganz München entstehen neue Luxusquartiere wie in Altschwabing und im Glockenbachviertel, zerstören Kultur und verdrängen die Bewohnerinnen und Bewohner weiter an den Stadtrand.

Die Gentrifizierung sorgt schon seit den siebziger Jahren dafür, dass Schwabing, Haidhausen und das Lehel unbezahlbar sind und Investoren fette Profite einfahren. Jetzt greift genau dieser Prozess auf andere Stadtteile über und bedroht die soziale Struktur in Vierteln wie Giesing, Sendling oder Harlaching.

rechtaufstadt2

Überteuerte Ateliers zwingen Künstlerinnen und Künstler auf Zwischennutzung einzugehen und somit bestimmte Viertel durch ihre Arbeit aufzuwerten. Damit machen sie eben diese Viertel für Investoren interessant die wiederum dafür sorgen, dass ganze Stadtteile aufgewertet und unbezahlbar werden.

Jugendliche die öffentliche Räume nutzen werden massiv von der Polizei verdrängt weil sie dem sauberen Stadtbild nicht entsprechen. Sie haben keine Möglichkeit ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten und müssen auf kommerzielle Alternativen ausweichen, wofür oft das Geld fehlt.

Wir sagen es reicht!
Wir fordern unser Recht auf Stadt und laden alle dazu ein gemeinsam mit anderen zu diskutieren, Ideen einzubringen und aktiv zu werden. Zusammen können wir es schaffen eine Stadt zu entwickeln die unseren Bedürfnissen entspricht und in der wir an den Schalthebeln sitzen!

Treffpunkt ist am 26.06.2011 um 14.00 Uhr

Lachdach Ateliers / premier étage
in der Alten Kuvertfabrik Pasing (im Hof linke braune Türe)
Landsbergerstr.444
81241 München-Pasing

MVV: S-Bahn Pasing (ca 8-10 Minuten zu gehen)
Tram 19 Richtung Pasing – Haltestelle „am Knie“ (ist direkt vor dem Haus) – leider wegen Bauarbeiten die letzten 3 Stationen mit dem Bus, dazu am Willibaldplatz umsteigen.

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