Verdrängung hat viele Gesichter – Filmvorführung

Donnerstag 9 April 17 Uhr, Werkstattkino Fraunhoferstr 9 80469 München

+++Anschließend Diskussion mit den Filmemachern+++
Zum Film:
„Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut, AltmieterInnen, zugezogene Mittelschicht, Architekten, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Auf allen Seiten. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.“

Facebook Veranstaltung >>link<<
Mehr Infos: https://berlingentrification.wordpress.com/

 

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Soziale Bewegungen in Kolumbien

Datum: Dienstag, den 11. November 2014, um 19 Uhr:
mit 
den Referentinnen Yolima und Luzmila, Sprecher/innen des Congreso de los Pueblos aus Kolumbien
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München,
Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Großer Saal E01
Einlass: 18.45 Uhr

Während Regierung und FARC einen Waffenstillstand verhandeln, den sie Frieden nennen, geht der Krieg um Bodenschätze und Kokain auf dem Land ununterbrochen weiter. Die Städte leiden unter sozialer Ausgrenzung, Armut und Flüchtlingsproblematik.
Paramilitärs tyrannisieren die Bevölkerung, teils in eigenem Interesse, teils unter Befehl der Militärs. Die politische Opposition – von den Student/innen, die eine öffentliche Bibliothek und das Ballett erhalten wollen bis zu Gewerkschaftler/innen und Bauernvertreter/innen – wird alltäglich bedroht, entführt und ermordet.
2008 gründeten verschiedene Basisorganisationen den Congreso de los Pueblos, eine landesweite Vernetzung linker Gruppen mit bis zu 30.000 Mitgliedern, um sich zu schützen und eine gemeinsame Politik zu entwickeln. Viele Gruppen befürchten, eine mögliche Einigung zwischen Regierung und FARC und anschließende Waffenabgabe der Guerilla könne in den umkämpften Regionen Militär und Paramilitärs wieder stärker werden lassen. Um Frieden zu schaffen sei aber laut Aktivist/innen zuerst soziale Gerechtigkeit notwendig.

Die Referentinnen Yolima und Luzmila sind Sprecher/innen des Congreso de los Pueblos.

Yolima ist Mitglied einer Recht auf Stadt Gruppe in Medellin und wird über die Kämpfe im urbanen Raum berichten.

Luzmila ist aktiv in Projekten gegen Minen und in der Bäuer/innen-Organisation CNA. Sie wird vom Widerstand gegen multinationale Konzerne, von Kriegsopfern, von Konflikten zwischen Guerilla und (Para-)Militärs und der Debatte um Kokaanbau berichten.

Wir möchten im Anschluss unsere eigene Position zu dem Konflikt diskutieren und die Frage nach internationaler Solidarität und Unterstützung stellen. Dazu werden wir die Arbeit des REDHER vorstellen, einem internationalistischen Netzwerk, das Menschenrechtsarbeit in Kolumbien organisiert, die Lage der Aktivist/innen dokumentiert und vor Ort mit den Gruppen gemeinsam politisch aktiv ist.

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Großer Saal E01
Veranstaltet von:

Interventionistische Linke München

Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK)

Münchner AK Menschenrechte in Kolumbien

Öku-Büro München

Veranstaltung gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ

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Stadtentwicklung selber machen – Vom Leerstand zum Freiraum! – Fr 8. August

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Liebe Wohn- und Freiraumaktivist*innen,

wir 
wir, die Wohnprojektgruppe „El Caracol“, laden euch ganz herzlich am kommenden Freitag, den 8. August um 18:00 Uhr in die Kulturjute auf dem Kegelhofgelände (Kegelhof 3) ein, zu einer Diskussion mit dem Thema:

Stadtentwicklung selber machen – Vom Leerstand zum Freiraum!

Die Kulturjurte, eine Initiative die mit Erlaubnis der Stadt die Freifläche des leer stehenden Kegelhofs im August kulturell bespielt, ermöglicht uns an diesem spannenden Ort zurückzukehren um uns hier erneut über Sinn und Unsinn der aktuellen Stadtentwicklung auszutauschen.

Diskutieren wollen wir: Mit euch, VertreterInnen des Bezirksauschusses sowie weiterer Gruppen und Mieterinitiativen, wie dem Bauwagenplatz Stattpark Olga, der Aktionsgruppe Untergiesing, dem Bündnis Recht auf Stadt und der Initiative Rettet die Münchner Freiheit.

Wir sind der Überzeugung, dass es viel zu wenig gute Visionen von städtischer Seite gibt, was alles möglich und sinnvoll ist, bei der Neugestaltung von Flächen und leer stehenden Gebäuden in München. Beim Kegelhof wäre eine mögliche Vision: Eine Kindertagesstätte, ein Stadtteiltreff und bezahlbarer Wohnraum anstelle von Büros und frei finanzierten und somit teuren Wohnungen.

Schaut doch einfach vorbei und lasst euch auf  den Versuch ein, Stadtplanung einmal in die eigenen Hände zu nehmen…

Denn die Stadt gehört allen!

Hier der Link zur Facebook Veranstaltung:

 

Alte Kuvertfabrik wird luxus-saniert – Presseartikel

Die Alte Kuvertfabrik wird luxus-saniert – falls unser Alternativ-Konzept nicht umgesetzt werden kann.  Wir haben selbst vor mehr als 4 Jahren den Denkmalschutz mit den Pasingern zusammen erwirkt (Unterschriften-Aktion), damit das Gebäude nicht abgerissen wird ! – siehe 
Anbei ein Beitrag über unser Alternativ-Konzept im Bayerischen Fernsehen in der Abendschau vom Mittwoch, den 23.7.2014:
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Kegelhofmühle Pressemitteilung vom 20.7. der Schnecken von el Caracol.

Pressemitteilung vom 20.7. der Schnecken von el Caracol.
Für einen heißen stadtpoltischen Sommer in München!

Im Viertel Angekommen!
Symbolische Besetzung der leer stehenden Kegelhofmühle stößt auf breites Wohlwollen der Nachbarschaft / Stadt nimmt Gesprächsangebot nicht an

Seit Freitagnachmittag haben wir, die Wohnprojektgruppe „El Caracol“, einen runden Tisch im verlassenen Kegelhof in der Münchner Au installiert. Mit Kaffee & Kuchen, auf Biergarnituren und in lockerer Atmosphäre wurde öffentlich über städtischen Leerstand und mögliche alternative Nutzungskonzepte diskutiert. Eingeladen waren sowohl Anwohnerinnen und Anwohner als auch politische Entscheidungsträgerinnen und -träger der Stadt. Letztere nahmen das Gesprächsangebot nicht an, von der Nachbarschaft wurde die Aktion dagegen positiv aufgenommen und begrüßt.

Passantinnen und Passanten suchten das Gespräch und beteiligten sich rasch an spontanen Diskussionen. Auf Plakaten konnten Kritik und eigene Anregungen für die Nutzung eingebracht werden. Häufig wurde bei den Diskussionen die bestehenden Pläne zur Nutzung des Kegelhofs seitens der GWG heftig kritisiert. Die städtische Wohnbaugesellschaft möchte das historische Gebäude teilweise abreißen und an dessen Stelle frei finanzierte und somit teure Wohnungen sowie Büros für die eigene Verwaltung errichten. Besonders die geplanten Büros stoßen auf großes Unverständnis, weil es daran in München nun wirklich keinen Mangel gibt und sie zudem, in einem solch idyllischem Wohngebiet einfach nichts zu suchen haben. Verwunderlich ist zudem, dass die GWG die vom Bezirksausschuss dringend geforderte Errichtung einer Kindertagesstätte aufgrund der mangelnden Freifläche ablehnte. Das erscheint äußerst absurd, liegt doch direkt neben dem Gelände ein großzüger städtischer Spielplatz.

Für die zukünftige Nutzung des Kegelhofs wünschten sich die Anwohnerinnen und Anwohner neben bezahlbaren Wohnungen ein Kulturzentrum, einen Nachbarschaftstreff, ein Begegnungszentrum, Werkstätten sowie einen Skatepark.

Wir, die Wohnprojektgruppe „El Caracol“ , eine Gruppe von 25 Personen im Alter von 1 – 60 Jahren, bemühen uns seit Monaten um die Nutzung eines der leerstehenden Gebäude der Stadt um dort ein generationsübergreifendes, integratives und bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Während der Kommunalwahlen war uns von allen politischen Fraktionen dazu Wohlwollen und Unterstützung zugesagt worden. Davon spüren wir leider mittlerweile nicht mehr viel. Uns geht es dabei um keinerlei Extrawürste, sondern wir möchten dauerhaft unkommerzielle Freiräume schaffen und hiermit für ein lebenswertes Stadtklima sorgen. Die Aktion am Kegelhof verstehen wir als Auftakt. Mit vielfachen Aktionen zum ungenutzten städtischen Leerstand möchten wir die Stadtgesellschaft wach rütteln und die Stadt ermutigen progressive und alternative Wohnmodelle endlich ernst zu nehmen und zu fördern.

„Der große Zuspruch der Nachbarschaft hat uns gezeigt, dass viele MünchnerInnen unseren Einsatz für bezahlbaren Wohnraum und Freiräume begrüßen und wichtig finden“, kommentiert Claus Sasse von ‚El Caracol‘. „Leider hat die Stadt offenbar andere Prioritäten. Unser Gesprächsangebot wurde nicht angenommen, Vertreterinnen von Politik und Behörden ließen sich nicht blicken. Wir werden weitermachen, bis die Stadt endlich einlenkt und unser Projekt für ein lebenswerteres München unterstützt!“

http://www.elcaracol.info/de/

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Vom Leerstand zum Freiraum! Runder Tisch im Kegelhof lädt ein

Kommt vorbei, diskutiert mit, hilft mit! Das wird eine richtig große Sache

Pressemitteilung
München, 18. Juli 2014

Vom Leerstand zum Freiraum!
Runder Tisch im Kegelhof lädt ein

Heute Abend, am 18. Juli 2014, wurde in der leerstehenden Kegelhofmühle (Kegelhof 3) in der Münchner Au ein öffentlicher runder Tisch zum Thema „Städtischer Leerstand und Förderung bezahlbarer alternativer Wohnformen“ eingerichtet. Eingeladen sind: Wohnprojektgruppen, Stadtteil-Initiativen und interessierte Münchnerinnen und Münchner sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger der Stadt und der Stadtverwaltung.

Seit dem Frühjahr bewegt ein Thema viele Gemüter. Trotz der desolaten Lage auf dem Münchner Wohnungsmarkt und der mittlerweile unbezahlbar gewordenen Mieten, lässt die Stadtverwaltung mehrere ihrer eigenen Wohnhäuser, derzeit etwa 600 leerstehende Wohneinheiten, seit Jahren und Jahrzehnten leer stehen und verkommen.

Wir denken, dass es auch anders geht – und zwar günstiger, nachhaltiger und sozialer! „Wir“, das ist die Wohnprojektgruppe ‚el caracol‘, eine Gruppe von 25 Menschen im Alter zwischen einem und 60 Jahren. Wir haben uns zusammen gefunden, um in München ein selbstverwaltetes Wohnprojekt mit dauerhaft niedrigen Mieten auf die Beine zu stellen. Wie sehr viele andere Menschen in dieser Stadt sind auch wir mit dem Problem konfrontiert, keinen bezahlbaren Wohnraum zu finden. Aus unserer Sicht ist Wohnen ein soziales Grundrecht, genauso wie eine funktionierende Gesundheitsversorgung und Bildung. Die Schaffung von Wohnraum für alle Menschen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die nicht von Investmentfirmen oder Anlagefonds gelöst werden kann.

Die ehemalige Kegelhofmühle wäre für so ein Projekt der ideale Standort und böte zudem ausreichend Platz für soziale und kulturelle, nicht kommerzielle Freiräume. Uns ist bewusst, dass die Stadt bereits andere Planungen für diese Gebäude vorgesehen hat. Dennoch wollen wir die derzeit leerstehende Kegelhofmühle vorübergehend nutzen um dort zu zeigen, wie bereichernd für den Stadtteil und die Stadt München ein solches Wohnprojekt sein kann.

Um gleich in der Praxis zu zeigen, wie bereichernd so ein generationsübergreifendes Wohnprojekt für eine Stadt wie München sein kann, haben wir den runden Tisch bewusst in einem der leer stehenden städtischen Gebäude eingerichtet und begleiten die Gespräche mit einem kostenlosen Kulturprogramm für alle Interessierten. 

Innovative Lösungsansätze und Alternativen gegen Wohnraumspekulation dürfen nicht in den Mühlen der Stadtverwaltung zermalmt werden – dafür steht für uns symbolisch die Kegelhofmühle“, kommentiert Andrea Huber von der Wohngruppe ‚el caracol‘.

Weitere Informationen:
www.elcaracol.info & im Anhang

El Caracol Anwohnerschreiben Klein

OFFENER BRIEF der Wohnprojektgruppe „El Caracol“ – War das wirklich schon alles?

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War das wirklich schon alles?

Nur leere Versprechungen zum städtischen Leerstand?

Laut Angaben der Stadt München stehen derzeit über 600 städtische Wohnungen leer. Nicht zuletzt angestoßen durch die Aktionen von Kabarettisten und Musikern der Gruppe „Goldgrund“ hat der neue Oberbürgermeister Dieter Reiter angekündigt, die Beseitigung dieses Leerstands zur Chefsache zu machen.

Angeregt durch diesen ungenützten Leerstand haben wir, eine Gruppe von etwa 25 Personen, ein Konzept für ein nachhaltiges, bezahlbares, integratives und generationenübergreifendes Wohnen entwickelt und sind damit an die Stadt herangetreten. Unser gemeinsames Ziel: Ein selbstverwaltendes Wohnprojekt in einem der leerstehenden städtischen Gebäude auf die Beine zu stellen, das dauerhaft niedrige Mieten garantiert und offene Räume für soziale und kulturelle Ansprüche bietet.

Mit diesem Anliegen und der Bitte um Unterstützung haben wir uns an die städtischen Entscheidungsträger gewandt. Die Reaktionen waren überwältigend und äußerst ermutigend.

So antwortete der heutige zweite Bürgermeister Josef Schmid:

„Da ich generationsübergreifende Wohnprojekte mit großfamiliären Strukturen als zukunftsweisende Wohnform sehe, habe ich sowohl die GEWOFAG als auch das Kommunalreferat der Landeshauptstadt München angeschrieben und gebeten Ihr Vorhaben positiv zu prüfen und zu unterstützen.“

Altbürgermeister Christian Ude meinte hierzu:

„Ihr Anliegen, ein generationsübergreifendes integratives Wohnprojekt ins Leben zu rufen habe ich mit großem Interesse zu Kenntnis genommen. Ich halte das für eine begrüßenswerte und sinnvolle Initiative in der Landeshauptstadt München“

Die Sozialreferentin Brigitte Meier wurde sogar konkret:

„Da ich Ihre Idee aber sehr positiv für die Entwicklung unserer Stadtgesellschaft bewerte unterstütze ich Sie gerne bei der Suche nach einem leerstehenden Haus (…)“

Nach all den ermutigenden und erfreulichen Reaktionen wurden wir zu einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung eingeladen. Dort wurde uns mitgeteilt, dass von Seiten der Stadtverwaltung leider keine Möglichkeit gesehen werde, eines der leerstehenden Gebäude für ein Wohnprojekt zur Verfügung zu stellen. Alternativ verwies man uns an bereits bestehende Genossenschaftsprojekte und die Förderung im konzeptionellem Mietwohnungsbau. Diese Förderung ist für den Neubau von Wohnraum angedacht und erfordert eine erhebliche Summe an Eigenkapital.

Wir sind irritiert. Unser Konzept lehnt sich eng an das Modell des Mietshäuser Syndikates, welches bundesweit erfolgreich Wohnprojekte ermöglicht hat. Dieses Modell erfordert es ausdrücklich nicht, dass die Bewohnerinnen und Bewohner über eigenes Kapital verfügen müssen und garantiert zudem dauerhaft stabile und günstige Mieten. Und das auch heute schon in Ballungszentren und „Boomstädten“ wie zum Beispiel Hamburg, Köln und München. Wir wollen und können einfach nicht glauben, dass das schon alles gewesen ist. Will die Stadt München sich wirklich diese Chance entgehen lassen? Wir fordern sie daher erneut auf unser Anliegen ernsthaft zu prüfen und stehen zu einem Dialog bereit.

„el caracol“
Wohnprojektgruppe

Dieses Schreiben geht zeitgleich an:

Dieter Reiter, Oberbürgermeister
Josef Schmid, 2. Bürgermeister
Christine Strobel, 3. Bürgermeisterin
Brigitte Meier, Sozialreferat
Katharina Knäusl, Stiftungsverwaltung/ Sozialreferat
Rudolf Stummvoll, Amt für Wohnen und Migration
Axel Markwardt, Kommunalreferat
Prof. Dr. Elisabeth Merk, Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Münchner Stadträtinnen und Stadträte
Münchner Presse

www.elcaracol.info
Vertreterinnen und Vertreter der Münchner Presse