Cтачка! Streik! Kämpfe gegen Wohnungslosigkeit in Köln

Diskussionsveranstaltung am Freitag, 11. Juli 2014 um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus

Am letzten Abend der Veranstaltungsreihe „Cтачка! Streik!“ werden Aktivist_innen der Initiative „Wohnraum für alle“ aus Köln von ihren Kämpfen gegen Wohnungslosigkeit berichten. Dort haben Deutsche und Bulgar_innen gemeinsam gegen Obdachlosigkeit und Ausgrenzung protestiert, u.a. mit einer Rathhaubesetzung. Diesen September laden sie erneut zur sozialen Kamnpfbaustelle ein.

Zur Veranstaltungsreihe Cтачка! Streik! Rathausbesetzung in Köln, Streik in der Papenburger Werft, Besetzungen der Berliner Eisfabrik-Bewohner_innen. An verschiedenen Orten regt sich Widerstand von bulgarischen und rumänischen Migrant_innen gegen prekäre Lebensumstände. Die Veranstaltungsreihe „Cтачка“ (Stachka, dt. Streik) versucht in drei Abendveranstaltungen verschiedene Protestorte und -formen zusammenzubringen und einen gemeinsamen Horizont auszuloten.

Cтачка! Streik! Kämpfe gegen Wohnungslosigkeit in Köln am 11.07.2014 um 19.00 Uhr im EINE WELT HAUS Schwanthalerstr.80, 80336 München für Essen und Getränke wird gesorgt

wohnraumfueralle.noblogs.org

inizivi.antira.info

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2.Brief aus der Alten Kuvertfabrik Pasing

Offener Brief vom 1.Juli 2014
Liebe Münchener Kulturfreunde,
Die Präsentation des Alternativkonzepts am Freitag den 27.Juni 2014 in der premier étage war ein kleiner Erfolg. Die Veranstaltung war von der Süddeutschen Zeitung im Voraus gut angekündigt – mit zwei halbseitigen Artikeln, von denen einer einen detaillierten Übersichtsplan der geplanten Gelände-Situation sehr genau darstellt – siehe Photos im Anhang.
Bei der Veranstaltung selbst waren neben sehr engagierten Privatpersonen auch Vertreter der Presse sowie unterschiedliche Fraktionen des Pasinger Bezirksausschusses. In dieser Woche wird ein weiterer Beitrag im bayerischen Fernsehen erscheinen.
Für die druckfertige Broschüre gab es sehr positive Feedbacks, wobei es auch eine Kritik gab, über die wir gerade nachdenken:  Wer ist der Adressat? Die SZ bezeichnete die Broschüre als Manifest.
Eines unserer Hauptargumente – die Verdrängung von Kreativräumen zugunsten von Wohnräumen betreffend – lautete während der Veranstaltung :
Die Schaffung von Wohnraum unter dem Aspekt der Mietpreisregulierung ist äußert fragwürdig, da die neu geschaffenen Wohnräume durchwegs in Bezug auf die Energiebilanz keine Nullenergiehäuser sind – also die ökologische Dimension auch was die Energiekosten betrifft, nicht berücksichtigt wird.
Das bedeutet, es handelt sich bei diesem neu geschaffenen Wohnraum nicht um preisgünstigen Wohnraum, sondern um billig hergestellte, aber teuer verkaufte Spekulationsware, die unter dem Marketing – München wäre eine lebens- und liebenswerte Kulturstadt – vermarktet wird. Der Hype geht nicht nur auf Kosten der Käufer dieser Produkte, sondern auch auf Kosten der Alteingesessenen, die die steigenden Preise mittragen müssen oder sogar verdrängt werden.
Mit diesem Argument, das die Angebots- und Nachfrage-Rhetorik entlarvt, möchten wir in die weitere Diskussion gehen. Gibt es dazu Ideen, Beispiele oder konkrete Dokumentationen, Photographien etc. ? – Wir freuen uns über euer Feedback.
Gerne nehmen wir weitere Fördermitglieder auf (kostenlos und ohne weitere Verpflichtung) – eine Anmeldung ist unter Angabe der Wohnadresse auch per email möglich an : premier.etage@web.de
Von der ersten Auflage der Broschüre von 250 Stück sind noch ca. 100 erhältlich. Die Schutzgebühr beträgt 5 Euro.
Veronica Hoffmann, Martin Siegler und Jegan Thilaganathan von KUPA e.V.
KUPA SZ Artikel
Bild Quelle: SZ Artikel

Kuvertfabrik Pasing retten – In München muss auch Platz für Alternativen sein!

Im vergangenem Oktober 2013 wurde  der Kuvertfabrik Pasing gekündigt – wegen Luxus-Sainierung, obwohl  2011 ein Denkmalschutz und eine Umplanung der Stadt durch Unterschriftenaktionen erwirkt wurde und so das Haus vor dem Abriss bewahrt werden konnte.
Die Kuvertfabrik Pasing, so sollte erwähnt werden, ist ein Mitstreiter des Recht auf Stadt Netzwerks der ersten Stunde. Die ersten Gründungsversammlungen fanden damals in ihrer kunstvollen Hallen statt.
Zähe Gespräche mit der Hausverwaltung haben dazu geführt, dass eine kleine Verlängerung bis Sommer bzw. Herbst diesen Jahres erreicht wurde. Nach einem Berliner Vorbild haben nun die MitstreiterInnen der Kuvertfabrik Pasing ein kulturelles, soziales, ökologisches Alternativ-Konzept für das Gesamtgelände erarbeitet.
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Hier ein erster Aufruf der Kuvertfabrik PasingerInnen
Liebe Münchner, liebe Interessierte, lieber Mitstreiter,
Wenn nichts Außerordentliches passiert sind unsere Tage in der Kuvertfabrik Pasing gezählt. Obwohl wir durch unser Engagement mit den Pasingern Bürgern 2010 den Denkmalschutz bewirkt haben und sogar das Münchner Stadtplanungsreferat durch Unterschriftensammlungen davon überzeugen konnten, ihren schon genehmigten Plan das Gebäude abzureißen zu ändern – das Gebäude also nun erhalten bleibt – sind wir von Kündigungen betroffen.
Da das Planungsreferat dem Eigentümer die Umwandlung von Gewerberaum in Wohnraum ermöglicht plant der Investor eine Komplettsanierung des Gebäudes.
Die bisherige kulturelle Nutzung mit Ateliers, einer Moschee sowie Tanz- und Seminarräumen muss nach diesem Plan weichen – ein Ersatz wurde nicht angeboten.
Im Zuge dieser Verdrängungsmaßnahmen haben wir ein Alternativkonzept für das Gesamtgelände von fast 10 000 qm erarbeitet. Unser Alternativkonzept sieht neben dem Erhalt kultureller Nutzung eine bürgernahe Erweiterung des sozialen ökologischen Lebens in Pasing vor. Unter anderem haben wir Räume für handwerklich-künstlierische Betätigungen unter Anleitung geschulter Fachkräfte ähnlich dem Haus der Eigenarbeit sowie ein Wohnprojekt auf sozialer genossenschaftlicher Basis integriert.
Zum Zwecke größerer sozialer Akzeptanz haben wir einen Förderverein KUPA e.V. ins Leben gerufen. Für diesen suchen wir möglichst viele Fördermitglieder und bitten sie um Teilnahme. Die Mitgliedschaft im Förderverein ist kostenlos und an keine weiteren Verpflichtungen gebunden und kann formlos per email (bitte Adresse angeben) oder Zusendung des ausgedruckten Formulars an premier étage, z.Hd. Veronica Hoffmann, Landsbergerstr.444, 81241 München.
Eine Broschüre zum Alternativkonzept  ist im Druck.
Wir freuen uns über ihre Unterstützung – multiplizieren sie !
Der stetigen Verdrängung selbstorganisierter Kultur muss Einhalt geboten werden ! –
In München müssen auch Platz für Alternativen sein!

MEHR LÄRM FÜR MÜNCHEN – KRACHPARADE am 19. Juli 2014

Recht Auf Stadt München unterstützt wärmstens MEHR LÄRM FÜR MÜNCHEN – KRACHPARADE am 19. Juli 2014

Anbei der Text der Initiative „Rettet die Münchner Freiheit“:

 

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Liebe Freunde und Unterstützer,

Die Initiative Rettet die Münchner Freiheit organisiert am Samstag, den 19. Juli 2014 eine MUSIK- & TANZDEMO gegen die Stilllegung kultureller Freiräume durch Luxussanierungen in München. Unter dem Motto „MEHR LÄRM FÜR MÜNCHEN“ wollen wir uns mit viel Spaß an der Sache unser Recht auf freiheitliches Leben und Mitgestaltung des öffentlichen Raums lautstark zurück erkämpfen. Wir würden uns dabei über eure Unterstützung (Teilnahme, Werbung oder aktives Mitwirken) sehr freuen.

Die Stadt verscherbelt öffentliche Grundstücke an Immobilienhaie statt Bürgerzentren zu errichten. Musiker werden von der Straße verwiesen, Künstlerquartiere aufgelöst, Subkulturen eingesperrt. Ja sappralott, wem gehört die Stadt denn eigentlich? Doch wohl UNS ALLEN! Wir haben ein Recht unser München zu gestalten.

Ein aktuelles Beispiel für die fortschreitende Stilllegung des freiheitlichen Lebens in München ist der fast fertiggestellte Neubau an der Feilitzschstraße 7-9 (ehemals Schwabinger 7, Monopol-kino…). An diesem Bau wird deutlich, auf welche Art und Weise Luxussanierungen lebendige Stadträume zerstören. Orte, an denen Menschen sich begegnen: Kneipen, Kinos, Restaurants werden durch  „stilles Gewerbe“, wie Bücher- oder Möbelläden, ersetzt. Aus Sicht der Investoren, mit Blick auf die maximale Rendite, ist dieses Vorgehen konsequent. Denn nur durch eine Stilllegung ist maximaler Profit mit Kaufpreisen von über 10.000€/m² und der Verdrängung von bezahlbarem Wohnraum möglich.

Doch nicht nur Investoren legen München lahm, auch die Politik selbst trägt ihren Teil dazu bei. Dies zeigt sich beispielsweise am Gärtnerplatz, wo seit diesem Sommer Streetworker öffentlichen Raum ruhiger stellen sollen. Statt großstädtisches Leben zuzulassen, sieht sich die Stadt München stets in der Pflicht für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

GEBT UNS UNSEREN LÄRM UND UNSERE FREIRÄUME ZURÜCK! 

Die Stadt darf nicht den leisen, stillen Luxusplanern überlassen werden. Wir wollen das Übel der städtischen Stilllegung an der Wurzel packen – mit MEHR LÄRM FÜR MÜNCHEN. Wo wir Bewohner uns treffen, gute Laune haben, da sind wir auch mal laut. Wo Lärm und Krach herrschen, kommt keiner auf die Idee 10.000€/m² für ein luxuriöses Penthouse auszugeben und bezahlbaren Wohnraum zu verdrängen. Leben, gute Laune und Lärm dürfen nicht zugunsten einer teuren Tristesse verschwinden. Weiterlesen

Demobericht: MieterInnen in München wehren sich – Keine Profite mit unserer Miete

Mit einer bunten, lautstarken und ideenreichen Demonstration protestierte die Aktionsgruppe Untergiesing e.V. am Samstag, 24.05.2014 gemeinsam mit anderen Münchner Initiativen und AktivistInnen gegen die kürzlich bekannt gewordenen Pläne, knapp 5000 Wohnungen der GBW zu verkaufen. Im Aufruf zur Demo hieß es u.a.: „Geplant ist ein Riesen-Reibach auf Kosten der GBW-Mieter. Bis Ende 2015 will die GBW auf Druck ihrer Investoren 4488 Wohnungen verkaufen, vornehmlich dort, wo sich „aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen Gewinne … erzielen lassen“, wie es in einem internen Bericht heißt.

Diese günstigen Bedingungen sind in erster Linie in München mit dem höchsten Mietpreisniveau gegeben, wo die GBW 8000 Wohnungen besitzt. Jetzt bestätigt sich, was Mieter beim Verkauf der GBW durch die BayernLB an Augsburger Patrizia und 27 weitere Investoren von Anfang an befürchtet hatten: Die Investoren – Versicherungen, Pensionskassen – wollen eine maximale Rendite aus den Wohnungen erzielen. Die Käufer der Wohnungen werden entweder Eigenbedarf anmelden oder die Mieten so erhöhen, dass sie sich kein GBW-Mieter mehr leisten kann.

Deshalb fordern wir:

  1. Stopp des Weiterverkaufs der GBW Wohnungen
  2. Mitbestimmung und Veto-Recht der Mieterinnen und Mieter
  3. Förderung von Wohnungsgenossenschaften und alternativen Wohnformen
  4. Bedingungslose Rückabwicklung des GBW – Deals
  5. Bezahlbaren Wohnraum

Mit dem jetzt geplanten Verkauf von ca. 3.500.-€/ pro Quadratmeter könnte die Patrizia ca. 1 Milliarde Euro einnehmen. 40% ihrer Gesamtausgaben wären für die 33.000 (!) im letzten Jahr gekauften Wohnungen wieder hereingeholt, und das allein beim Verkauf von nur 14% des gesamten GBW-Wohnungsbestands“.

In einer Rede der Aktionsgruppe Untergiesing wurde u.a. betont:

… Das ist Betrug an der Bevölkerung! Diese Wohnungen haben in Form von bayrischem Staatsbesitz der Bevölkerung gehört. Die damalige CSU-FDP-Landesregierung hat die Wohnungen zum Spottpreis von durchschnittlich 75.000.- € der Patrizia in den Rachen geworfen – da lacht das Spekulantenherz!

Auch die sogenannte „Sozialcharta“ für GBW Mieterinnen und Mieter, ausgehandelt und angepriesen von CSU-Minister Söder, ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben ist. Sie enthält nur Vorschriften und Gesetze, die bereits gültig waren. Wie die Mieterpolitik von Patrizia funktioniert, wurde in den letzten Wochen sehr deutlich.

Die Patrizia drohte mit einer Geldbuße, wenn die Mieterinnen und Mieter keine Zeit hätten, den von der Patrizia festgesetzten Wohnungsbesichtigungtermin wahrzunehmen. Erst nach Protesten wurde von der Geldbuße abgesehen…

Das kann so nicht weiter gehen! Wir und unsere Wohnungen sind keine Ware, die man beliebig hin- und herschieben, und verkaufen kann. Wir sind keine Spekulationshappen für die Miethaie!

Deshalb fordern wir hier und heute:

Der geplante Verkauf der GBW Wohnungen muss sofort gestoppt werden!

Wer in den Wohnungen wohnt, sollte auch darüber mitbestimmen können, was damit passiert. Deshalb sind wir für die Mitbestimmung und ein Veto-Recht der Mieterinnen und Mieter der GBW-Wohnungen!

Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass der Markt unsere Wohnungsprobleme beheben kann. Wir müssen hin zur Förderung von Wohnungsgenossenschaften und alternativen Wohnformen. Das Wohnen muss dem Finanzkapitalismus und der Profitlogik entzogen werden!

Wir gehen noch weiter: Wir fordern die bedingungslose Rückabwicklung des letztjährigen GBW – Handels. Kommunen, Genossenschaften und alternative Wohnprojekte müssen die Chance und Möglichkeit bekommen, die GBW-Häuser zu übernehmen – Und zwar nicht zu den Höchstpreisen des Marktes! Sondern: maximal zu dem Preis, zu dem die BayernLB diese Häuser verscherbelt hat.

Wir fordern: bezahlbarer Wohnraum für Alle – egal ob in GBW- oder in anderen Wohnungen!

Nach der Auftaktkundgebung führte die Route vorbei an der CSU – Landeszentrale in der Nymphenburgerstraße, wo mit Sprechchören „Söder Lügner“ auf die schändliche Rolle der CSU bei diesem Spekulationsgeschäft aufmerksam gemacht wurde. Von dort ging es dann weiter zur Zentrale der GBW.

In der Nacht davor hatten Unbekannte einen „Farbanschlag“ auf deren Bürogebäude verübt. Eine Demonstrantin dazu: Was ist so ein Farbanschlag gegen den Anschlag der Spekulanten auf unsere Wohnungen?

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Foto © Kruse

Bericht: Recht auf Stadt München bei Blockupy auf dem Münchner Marienplatz

europaweite-aktionstage-740x240Blockupy München übte schon mal für den Spätherbst. Dann wird in Frankfurt/M. das gigantische EZB-Gebäude in Betrieb genommen und Widerstand hat sich schon angekündigt.
Mit einem „warm-up“ auf dem Münchner Marienplatz haben verschiedene Gruppen und Initiativen auf diese Aktion aufmerksam gemacht.
Das Motto war: Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie – wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus! Grenzenlos solidarisch – für eine Demokratie von unten!
Mit von der Partie war auch Recht auf Stadt München. Auf einen Infotisch wurden zB Flyer über das Mietshäuser Syndikat, dem Wohnprojekt El Caracol und druckfrisch, das Münchner Recht auf Stadt Manifest ausgelegt.
Außerdem wurde auf einer Stadtkarte der städtische Leerstand sichtbar gemacht. Passanten konnten auf der Karte markieren, wenn sie etwas von Leerstehenden Häusern in München wussten.

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Zum Thema Leerstand, ob städtisch oder privat wird das Recht auf Stadt München Netzwerk in nächster Zeit noch einiges machen. Seit gespannt.

Du willst mit machen bei Recht auf Stadt München? Dann schreib einfach eine eMail an rechtaufstadtmuc[ät]yahoo.de oder Facebook Nachricht 


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Demonstration: Keine Profite mit unserer Miete – GBW es reicht! – Samstag, 24. Mai, 14:00 Uhr

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Geplant ist ein Riesen-Reibach auf Kosten der GBW-Mieter. Bis Ende 2015 will die GBW auf Druck ihrer Investoren 4488 Wohnungen verkaufen, vornehmlich dort, wo sich „aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen Gewinne … erzielen lassen“, wie es in einem internen Bericht heißt. Diese günstigen Bedingungen sind in erster Linie in München mit dem höchsten Mietpreisniveau gegeben, wo die GBW 8000 Wohnungen besitzt. Jetzt bestätigt sich, was Mieter beim Verkauf der GBW durch die BayernLB an Augsburger Patrizia und 27 weitere Investoren von Anfang an befürchtet hatten: Die Investoren – Versicherungen, Pensionskassen – wollen eine maximale Rendite aus den Wohnungen herausholen, sie wollen Beton zu Gold machen. Es zeigt sich auch: Die „einzigartige Sozialcharta“, mit der Finanzminister Söder die Mieter einlullen wollte, ist nicht das Papier wert, auf das sie geschrieben wurde. Die Käufer der Wohnungen werden entweder Eigenbedarf anmelden oder die Mieten so erhöhen, dass sie sich kein GBW-Mieter mehr leisten kann. Deshalb fordern wir: 1. Stopp des Weiterverkaufs der GBW Wohnungen 2. Mitbestimmung und Veto-Recht der Mieterinnen und Mieter 3. Förderung von Wohnungsgenossenschaften und alternativen Wohnformen 4. Bedingungslose Rückabwicklung des GBW – Deals 5. Bezahlbaren Wohnraum

Die Auftaktkundgebung ist am 24.05.2014 um 14 Uhr vor dem Löwenbräukeller in der Nymphenburgerstr. 2. Von dort führt die Route vorbei an der CSU – Landeszentrale in der Nymphenburgerstr. über den Rotkreuzplatz und die Leonrodstr. zur Zentrale der GBW in der Dom – Pedro – Str. 19, wo die Abschlusskundgebung um ca. 16 Uhr stattfindet.

Mit Unterstützung von:
Mietergemeinschaft Pariserstr. 32, Recht auf Stadt München, Wohnprojekt Ligsalz8, Wohnprojekt El Caracol

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Pressemitteilung Keine Profite mit unserer Miete GBW

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